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3-teiliger Online-Workshop startet am 22.11.

Endlich Ruhe. Die Kinder sind auf dem Weg in die Schule und meine Frau unterwegs. Heute habe ich mal keinen getakteten Terminkalender, keine Kundentermine stehen an. Das hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Was tun? Ein typischer Novembertag liegt vor uns. Draußen ist es kalt und neblig trüb. Ich habe keine Lust rauszugehen. Stattdessen mache ich es mir mit einer dampfenden Tasse Earl Grey Tee auf dem Sofa gemütlich und schlage die Samstagsausgabe der Lokalzeitung auf.

Kündigungspraxis bei Twitter

Ich überfliege die ersten Seiten und bleibe schließlich bei einem Artikel über Elon Musk hängen, der gerade Twitter gekauft hat und nun mehrere Tausend Mitarbeiter vor die Tür setzt. Der Autor kritisiert die Art und Weise wie die Betroffenen entlassen werden. Erst aus den Medien haben sie davon erfahren,  dass ein Großteil der Belegschaft gefeuert werden sollte. Schließlich bekamen sie ihre Kündigung per Mail. Spätestens zu dem Zeitpunkt, als sie keinen Zugang mehr zu ihren Firmen-Mail-Accounts mehr hatten, wurden ihnen schmerzlich bewusst, dass sie zu denen gehören, deren Dienste für die Firma in Zukunft nicht mehr gewünscht wird. Der Artikel über die Kündigungspraxis bei Twitter geht mir nach. Er erinnert mich daran, was mir selber vor genau 7 Jahren widerfuhr.

Es war nämlich ebenfalls ein Novembertag, an dem ich mies gekündigt wurde. Mein Jobverlust damals warf mich aus der Bahn, vor allem weil mich die Art und Weise erschreckte, wie meine Chefs mit mir umgingen. Mein Vertrauen in meine Vorgesetzten war am Ende völlig verloren gegangen. Es dauerte viele Monate bis ich mit der Vergangenheit abschließen konnte und wieder frohen Mutes nach vorne schaute.

6 Punkte habe ich in dieser schwierigen Lebensphase gelernt:

  • Es tut gut, gerade in Krisenzeiten den Blick nach innen zu richten und auf sich selbst zu hören.
  • „Change before you have to.“
  • Es zahlt sich aus, sich nicht mehr zu verbiegen, sondern zu sich selbst und den eigenen Werten zu stehen.
  • Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass ich nicht unmittelbar auf alle Fragen nach dem Warum eine Antwort bekam.
  • Eine große Erkenntnis war, mit anzusehen, wie unterschiedlich sich Menschen in Systemen verhalten, wenn der Ton rauer wird. Die wenigsten stehen zu einem, wenn es hochhergeht.
  • Meine große Portion (Ur-) vertrauen bestärkte mich darin, dass sich am Ende alles zur richtigen Zeit fügt und sich mein Leben gut weiterentwickelt.

Und so war es auch: mein Leben ist gut weitergegangen

Ich habe meine Geschichte und die vieler anderer in einem Mutmachbuch mit dem Titel „Gekündigt – zum Glück!“ verarbeitet. Beruflich dreht es sich bei mir in den letzten Jahren verstärkt um die Themen Change, Leadership und Karriere. Ich begleite Menschen und Organisationen bei Umstrukturierungen, der Entwicklung von Fach- und Führungskräften sowie der beruflichen Neuorientierung. Regelmäßig veröffentliche ich Blogartikel auf meiner Webseite www.everharduphoff.com/blog.  Zudem biete ich Vorträge auf Messen sowie Workshops an.

Vor genau 2 Jahren habe ich mein Mutmachbuch veröffentlicht. Es gibt also Grund zum Feiern. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, eine Jubiläumsaktion in Form eines 3-teiligen Intensiv Online Workshops mit dem Titel: „Managing Change – In 9 Schritten zum Neustart“ anzubieten.

Diesen lege ich dir besonders ans Herz. Das Besondere daran?

Du wählst den Preis, der Inhalt ist der gleiche.

Und noch besser: die gesamten Einnahmen spende ich zu 100% bis Weihnachten 2022 an eine gemeinnützige Einrichtung im Chiemgau.

Nachfolgend findest du detaillierte Informationen zum Kurs und mehr.

Jubiläumsaktion und weitere Termine

19.11. Vorträge und Ausstellung auf der Karrieremesse „Meine Zukunft!“ in Rosenheim

21.11. Buchgeplauder „Gekündigt – zum Glück!“

22.11. Jubiläumsaktion: Start 3-teiliger Online Workshop Managing Change – In 9 Schritten zum Neustart.

22.01. Vortrag auf der Karrieremesse an der Universität Passau

04.02. Vortrag und Ausstellung auf der Karrieresmesse „Meine Zukunft!“ in Regensburg.

Anmeldung für Buchgeplauder und Intensiv-Workshop

Hier kannst du dich für den 3-teiligen Online-Workshop anmelden:

Am 21.11. plaudern wir online wieder über mein Mutmachbuch „Gekündigt – zum Glück!“. Hier geht es zur Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hast du Fragen? Dann schreibe mir an kontakt@everharduphoff.com

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In den letzten Jahren habe ich mit vielen Fach- und Führungskräften aller Hierarchiestufen gesprochen. Sie alle haben berufliche Niederlagen, Krisen und Neubeginn erlebt. Eine Frage, die ich fast immer zum Schluss in meinen Interviews stelle, lautet: „Ich wurde gefeuert – zum Glück!“ Was ist dein Glück? Daraufhin habe ich ganz unterschiedliche Antworten bekommen…

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Viele Menschen in unserem Land fürchten sich aktuell vor einer schweren Rezession, Firmenpleiten und Arbeitslosigkeit. Was auf sie zukommt, wenn sie tatsächlich betroffen sein sollten? Sie werden ihre Komfortzone verlassen und das Gefühl aushalten müssen, nicht zu wissen, was kommt. Die folgenden Tipps von Krisenerprobten können in der Not helfen.

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Langjährige Mitarbeiter in Unternehmen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie loyal sind, sich mit der Firma, seiner Geschichte, der Leitung und den Kollegen verbunden fühlen. Für sie ist die Firma fast schon wie Familie. Kein Wunder, dass es ihnen richtig schwerfällt zu gehen und loszulassen, vor allem wenn dies auch noch unfreiwillig geschieht und sie sich im Grunde nichts haben zu Schulden kommen lassen. Elvira K. ist eine von ihnen. Sie trifft es nach einer Umstrukturierung und ist fassungslos. Die gute Seele kommt sich vor wie in einem Albtraum, der nicht enden möchte.

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Hast du auch das Gefühl, dass du im Job noch nicht angekommen bist? Gehörst du zu denen, die schon langsam verzweifeln, weil es auf der Arbeit einfach nicht rund laufen will? Dann bist du bei Maria P. in bester Gesellschaft. Sie hat schon einige berufliche Stationen hinter sich und ist frustriert. Die Norddeutsche gibt nicht auf, findet am Ende doch noch das letzte Puzzleteilchen zum beruflichen Glück.

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Gerade in Krisenzeiten setzen Firmen oft den Rotstift an und drücken auf die Kostenbremse. Es ist kein großes Geheimnis, dass vorzugsweise Mitarbeiter aussortiert werden, die zu teuer zu alt und auch zu unbequem geworden sind. Stimmt auch die Chemie untereinander nicht mehr, läuft der Angestellte Gefahr, das Unternehmen verlassen zu müssen. Auch Leistungsträger kann es treffen.

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Als Laura Y. davon erfährt, dass in Deutschland die einrichtungsbezogene Impfpflicht kommt, ist sie fassungslos. Nie hätte die leitende medizinische Fachangestellte damit gerechnet. Doch jetzt ist es soweit, Sie muss sich entscheiden. Entweder steht sie zu sich und bleibt ungeimpft oder sie beugt sich dem Druck von außen und holt sich den Pieks….

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Als Momo V, Ende 40, mir anvertraut, was ihr im letzten Job widerfahren ist, bleibt mir tatsächlich die Spucke weg. Ihre Geschichte offenbart dunkle und rücksichtlose Machenschaften in Konzernen. Sie macht wütend und nachdenklich zugleich. Was ist bloß mit unserer Arbeitswelt los? Kann man sich überhaupt davor schützen? Lies selbst….

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Claas J. verliert seine Arbeit zu Beginn der Corona-Pandemie und dem ersten Lockdown. Der 42-jährige Familienvater von zwei Kindern schreibt an die 30 Bewerbungen. Er hat Glück und kommt schneller als erwartet bei einem branchenfremden Betrieb unter. Voller Dankbarkeit für die neue Chance in dieser ungewissen Zeit nimmt er die neue Arbeitsstelle an. Allerdings ist es eine reine Kopfentscheidung. Sein Bauch sagt nein zu dem neuen Job….

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Mitten in der Corona-Krise bekommt Maria P. einen Aufhebungsvertrag von ihren Chefs vorgelegt. Es ist Lockdown und Kurzarbeit angesagt. Die Teamassistentin ist eine, die sich nicht alles gefallen lässt und Paroli bietet, wenn es drauf ankommt. Schließlich entscheidet sie zusammen mir ihrem Anwalt, den Aufhebungsvertrag abzulehnen und zu klagen. Das Spiel beginnt…

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